Über die Herkunft des Wortes Lebkuchen gibt es verschiedene Meinungen. Am wahrscheinlichsten ist die Theorie, dass der Name vom lateinischen Wort libum = Fladen, Kuchen, Opferkuchen abstammt. Als Namensgeber könnten aber auch "leb" = Laib, hergeleitet von der Form des Lebkuchens oder "Lebenskuchen" wegen seiner heilsamen Wirkung in Frage kommen.
1927 wurde die Bezeichnung "Nürnberger Lebkuchen" vom Landgericht Berlin als Herkunftsbezeichnung festgelegt. Das bedeutet, dass sich nur Lebkuchen mit Nürnbergs Namen oder Motiven schmücken dürfen, wenn sie innerhalb der Stadtgrenzen von Nürnberg hergestellt werden.
Das sind alle Lebkuchenarten, die aus Teig ausgeformt, ausgestrichen oder geschnitten und nicht auf Oblatenunterlage gebacken werden. Sie enthalten auf 100 Teile Getreidemahlerzeugnisse und/oder Stärke mindestens 50 Teile Zucker oder Zuckerarten. Sie werden ohne oder mit Ölsamen (Samenkerne mit einem natürlichen Ölgehalt von mindestens 35% in der Trockenmasse) hergestellt.
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